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Rechtssatz RS0094029×

Rechtssatz RS0094029

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094029

Entscheidungsdatum

17.03.2009

Rechtssatz

Paragraph 146, StGB verlangt zur Täuschung über Tatsachen kein besonders raffiniertes Vorgehen; als Täuschung kommt vielmehr jedes Verhalten in Betracht, das geeignet ist, bei einem anderen einen Tatsachenirrtum hervorzurufen oder zu bestärken. Leichte Erkennbarkeit der Unrichtigkeit gebrauchter Vorgaben schließt Täuschung nicht aus.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 156/80
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 12 Os 156/80
    Veröff: ÖJZ-LSK 1981/22
  • 9 Os 17/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 9 Os 17/83
  • 11 Os 156/86
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 11 Os 156/86
    Vgl auch; Veröff: SSt 58/7
  • 15 Os 143/93
    Entscheidungstext OGH 23.12.1993 15 Os 143/93
    Vgl auch
  • 14 Os 183/08f
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 14 Os 183/08f
    Vgl; Beisatz: Weder Erkennbarkeit der wahren Sachlage noch Nachlässigkeit oder Leichtgläubigkeit schließen eine Täuschung aus. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0094029

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2009

Dokumentnummer

JJR_19801120_OGH0002_0120OS00156_8000000_001