Rechtssatz RS0094114
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094114
Entscheidungsdatum
07.01.2026
Rechtssatz
Bei Vermögensdelikten gehört zum Schaden stets der Betrag an Umsatzsteuer, der zulässig in Rechnung gestellt wurde. Ob der Steuerschuldner in der Folge die Umsatzsteuer abführt, ist eine finanzstrafrechtliche Frage (§ 33 FinStrG), die mit dem Vermögensdelikt einer anderen Person nichts zu tun hat.Bei Vermögensdelikten gehört zum Schaden stets der Betrag an Umsatzsteuer, der zulässig in Rechnung gestellt wurde. Ob der Steuerschuldner in der Folge die Umsatzsteuer abführt, ist eine finanzstrafrechtliche Frage (Paragraph 33, FinStrG), die mit dem Vermögensdelikt einer anderen Person nichts zu tun hat.
Entscheidungstexte
- 13 Os 132/88
Entscheidungstext OGH 20.10.1988 13 Os 132/88
Veröff: SSt 59/79
- 15 Os 155/89
Entscheidungstext OGH 27.02.1990 15 Os 155/89
nur: Bei Vermögensdelikten gehört zum Schaden stets der Betrag an Umsatzsteuer, der zulässig in Rechnung gestellt wurde. (T1)
- 11 Os 86/91
Entscheidungstext OGH 17.09.1991 11 Os 86/91
- 13 Os 34/01
Entscheidungstext OGH 26.09.2001 13 Os 34/01
Auch
- 15 Os 63/07i
Entscheidungstext OGH 08.05.2008 15 Os 63/07i
Vgl
- 13 Os 8/19d
Entscheidungstext OGH 28.08.2019 13 Os 8/19d
Auch; nur T1
- 11 Ns 62/21p
Entscheidungstext OGH 24.08.2021 11 Ns 62/21p
Vgl; nur T1
- 13 Os 127/25p
Entscheidungstext OGH 07.01.2026 13 Os 127/25p
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0094114
Zuletzt aktualisiert am
03.02.2026
Dokumentnummer
JJR_19881020_OGH0002_0130OS00132_8800000_001