Rechtssatz RS0094398
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094398
Entscheidungsdatum
14.09.2015
Rechtssatz
Das Ansichbringen einer falschen Urkunde (hier: falscher = unechter Scheck), mag auch deren Herstellung als Vergehen nach § 223 Abs 1 StGB strafbar sein, ist keine Hehlerei. Erst ein Gebrauch einer solchen Urkunde im Rechtsverkehr könnte allenfalls Haftung nach § 223 Abs 2 StGB begründen, sofern er sich nicht als betrügerische Irreführung einer anderen Person im Sinne des § 147 Abs 1 Z 1 StGB darstellt.Das Ansichbringen einer falschen Urkunde (hier: falscher = unechter Scheck), mag auch deren Herstellung als Vergehen nach Paragraph 223, Absatz eins, StGB strafbar sein, ist keine Hehlerei. Erst ein Gebrauch einer solchen Urkunde im Rechtsverkehr könnte allenfalls Haftung nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB begründen, sofern er sich nicht als betrügerische Irreführung einer anderen Person im Sinne des Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB darstellt.
Entscheidungstexte
- 10 Os 41/85
Entscheidungstext OGH 21.05.1985 10 Os 41/85
Veröff: EvBl 1986/35 S 119 = SSt 556/34
- 17 Os 5/15m
Entscheidungstext OGH 09.04.2015 17 Os 5/15m
Auch; Beisatz: Hier: Parkkleber („Parkpickerl“) nach § 4 Abs 2 Wr PauschalierungsVO (Wr Abl 2007/29). (T1)
- 17 Os 12/15s
Entscheidungstext OGH 14.09.2015 17 Os 12/15s
Auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0094398
Zuletzt aktualisiert am
21.10.2015
Dokumentnummer
JJR_19850521_OGH0002_0100OS00041_8500000_001