Rechtssatz RS0094597
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094597
Entscheidungsdatum
20.02.1991
Rechtssatz
§ 156 StGB durch Einverleibung eines Belastungsverbots und Veräußerungsverbots: Deliktsvollendung trotz der weiterhin bestehenden Möglichkeit exekutiver Gläubigerbefriedigung durch Zwangsverwaltung oder Zwangsverpachtung.Paragraph 156, StGB durch Einverleibung eines Belastungsverbots und Veräußerungsverbots: Deliktsvollendung trotz der weiterhin bestehenden Möglichkeit exekutiver Gläubigerbefriedigung durch Zwangsverwaltung oder Zwangsverpachtung.
Entscheidungstexte
- 10 Os 194/81
Entscheidungstext OGH 25.05.1982 10 Os 194/81
- 11 Os 98/83
Entscheidungstext OGH 09.11.1983 11 Os 98/83
Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Vollstreckungsvereitelung. (T1)
- 13 Os 79/85
Entscheidungstext OGH 14.06.1985 13 Os 79/85
Vgl auch; Beisatz: Ist jedoch schon zur Tatzeit die Liegenschaft auf Grund eines (älteren) Belastungsverbot und Veräußerungsverbot dem Zugriff der Gläubiger entzogen, so kann die Einverleibung eines weiteren Belastungsverbots und Veräußerungsverbots nicht (mehr) zu einer Vermögensverringerung im Sinne des § 156 StGB führen. (T2)
- 13 Os 152/90
Entscheidungstext OGH 20.02.1991 13 Os 152/90
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0094597
Dokumentnummer
JJR_19820525_OGH0002_0100OS00194_8100000_001