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Rechtssatz RS0094665×

Rechtssatz RS0094665

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094665

Entscheidungsdatum

12.04.2005

Rechtssatz

Für die Vollendung eines Betruges ist nicht erforderlich, daß das Opfer den Irrtum tatsächlich erkennt und sich "geschädigt" fühlt.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 176/86
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 11 Os 176/86
    Veröff: SSt 58/18 = JBl 1987,463 = ZfRV 1987,299
  • 11 Os 46/87
    Entscheidungstext OGH 09.06.1987 11 Os 46/87
    Vgl auch
  • 12 Os 172/86
    Entscheidungstext OGH 11.06.1987 12 Os 172/86
    Vgl auch; Beisatz: Für die Beurteilung einer Tat als Betrug ist es unerheblich, ob die Käufer sich bewußt waren, durch den Ankauf wirtschaftlich wertloser Produkte geschädigt worden zu sein. (T1)
  • 12 Os 94/87
    Entscheidungstext OGH 03.03.1988 12 Os 94/87
    Beisatz: Weil sich die durch eine täuschungsbedingte Vermögensverfügung herbeigeführte Vermögensschädigung nach objektiven Maßstäben richtet. (T2)
  • 13 Os 43/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 13 Os 43/95
    Vgl auch
  • 11 Os 12/05g
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 11 Os 12/05g
    Vgl; Beisatz: Der Zeitpunkt des Schadenseintritts hängt nicht von der Schadenskenntnis des Opfers ab. (T3); Beisatz: Hier: Zu § 153 StGB. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0094665

Dokumentnummer

JJR_19870324_OGH0002_0110OS00176_8600000_002