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Rechtssatz RS0094702×

Rechtssatz RS0094702

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094702

Entscheidungsdatum

24.08.2022

Rechtssatz

Für die Beurteilung schwerer Betrügereien (Paragraph 147, Absatz 2, StGB) als gewerbsmäßig begangen (Paragraph 148, zweiter Fall StGB) ist keineswegs erforderlich, dass die beabsichtigte fortlaufende Einnahme des Täters mit dem ganzen aus den einzelnen Taten resultierenden Schaden jeweils identisch ist, vielmehr genügt es, dass sich der Täter mit einem Teil abfindet und mit dem Rest einen Dritten unrechtmäßig bereichert.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 138/95
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 14 Os 138/95
  • 14 Os 148/00
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 14 Os 148/00
  • 14 Os 143/01
    Entscheidungstext OGH 29.10.2002 14 Os 143/01
    nur: Für die Beurteilung schwerer Betrügereien (§ 147 Abs 2 StGB) als gewerbsmäßig begangen (§ 148 zweiter Fall StGB) ist keineswegs erforderlich, dass die beabsichtigte fortlaufende Einnahme des Täters mit dem ganzen aus den einzelnen Taten resultierenden Schaden identisch ist. (T1)
  • 15 Os 54/06i
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 15 Os 54/06i
    Vgl
  • 13 Os 43/09m
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 13 Os 43/09m
    Auch; Beisatz: Hier: § 130 vierter Fall StGB. (T2)
  • 14 Os 38/22b
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 14 Os 38/22b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0094702

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2022

Dokumentnummer

JJR_19960227_OGH0002_0140OS00138_9500000_002