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Rechtssatz RS0094739×

Rechtssatz RS0094739

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094739

Entscheidungsdatum

09.09.2025

Rechtssatz

Tatobjekt des Paragraph 156, StGB ist jegliches Vermögen, das der Zwangsvollstreckung durch Gläubiger des Schuldners zugänglich ist. Paragraph 156, StGB schützt auch die ausländischen Gläubiger.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 60/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 11 Os 60/88
    Veröff: JBl 1989,329
  • 15 Os 180/95
    Entscheidungstext OGH 15.02.1996 15 Os 180/95
    nur: Tatobjekt des § 156 StGB ist jegliches Vermögen, das der Zwangsvollstreckung durch Gläubiger des Schuldners zugänglich ist. (T1)
  • 14 Os 170/95
    Entscheidungstext OGH 05.03.1996 14 Os 170/95
    nur T1
  • 12 Os 106/07s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 106/07s
    Auch; nur T1; Beisatz: Allein der Sachsubstanzwert und nicht aber die bei Einsatz des (durch die inkriminierte Handlung verschobenen) Vermögensguts bestehende Gewinnerwartung verringert das Vermögen. (T2)
  • 12 Os 31/07m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 12 Os 31/07m
    Vgl; Beisatz: Allein das Bestehen eines Pfandrechts entzieht eine Sache nicht grundsätzlich dem Vermögensbegriff des §156 StGB. (T3)
  • 15 Os 153/17i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 153/17i
    Auch; Beisatz: Die Haftung für einen bestimmten Kredit als Bürge und Zahler führt selbst unter dem Blickwinkel eines wirtschaftlichen Vermögensbegriffs nicht dazu, dass das Vermögen des Bürgen zum Vermögen des Kreditnehmers wird. (T4)
  • 12 Os 13/23p
    Entscheidungstext OGH 22.05.2023 12 Os 13/23p
    vgl
  • 11 Os 62/25i
    Entscheidungstext OGH 09.09.2025 11 Os 62/25i
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0094739

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19880906_OGH0002_0110OS00060_8800000_003