Rechtssatz RS0095310
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0095310
Geschäftszahl
13Os171/80; 14Os81/87; 13Os2/89
Entscheidungsdatum
26.01.1989
Rechtssatz
§ 207 Abs 1 StGB erfordert nur für den dritten Deliktsfall Absicht (arg "um zu") im Sinne des § 5 Abs 2 StGB, während für den ersten und zweiten Deliktsfall Begehung mit (auch bedingtem) Vorsatz im Sinne des § 5 Abs 1 StGB genügt. Dieser muß alle Tatbildmerkmale, mithin auch die Unmündigkeit des Opfers, umfassen.Paragraph 207, Absatz eins, StGB erfordert nur für den dritten Deliktsfall Absicht (arg "um zu") im Sinne des Paragraph 5, Absatz 2, StGB, während für den ersten und zweiten Deliktsfall Begehung mit (auch bedingtem) Vorsatz im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, StGB genügt. Dieser muß alle Tatbildmerkmale, mithin auch die Unmündigkeit des Opfers, umfassen.
Entscheidungstexte
- 13 Os 171/80
Entscheidungstext OGH 29.01.1981 13 Os 171/80
- 14 Os 81/87
Entscheidungstext OGH 22.07.1987 14 Os 81/87
Vgl auch; nur: § 207 Abs 1 StGB erfordert nur für den dritten Deliktsfall Absicht (arg "um zu") im Sinne des § 5 Abs 2 StGB, während für den ersten und zweiten Deliktsfall Begehung mit (auch bedingtem) Vorsatz im Sinne des § 5 Abs 1 StGB genügt. (T1) Veröff: JBl 1988,255
- 13 Os 2/89
Entscheidungstext OGH 26.01.1989 13 Os 2/89
Vgl auch; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0095310
Dokumentnummer
JJR_19810129_OGH0002_0130OS00171_8000000_001