Rechtssatz RS0096496
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0096496
Entscheidungsdatum
16.03.2021
Rechtssatz
Eine Wiederholung der Anschuldigung vor Polizei und Gericht stellt keine neuerliche Verleumdung dar, kann aber gegebenenfalls nach §§ 288, 289 StGB strafgesetzwidrig sein.Eine Wiederholung der Anschuldigung vor Polizei und Gericht stellt keine neuerliche Verleumdung dar, kann aber gegebenenfalls nach Paragraphen 288, 289, StGB strafgesetzwidrig sein.
Entscheidungstexte
- 12 Os 101/89
Entscheidungstext OGH 24.08.1989 12 Os 101/89
Veröff: SSt 60/52
- 15 Os 23/96
Entscheidungstext OGH 13.06.1996 15 Os 23/96
Vgl auch
- 13 Os 114/14k
Entscheidungstext OGH 25.02.2015 13 Os 114/14k
- 14 Os 87/16z
Entscheidungstext OGH 20.10.2016 14 Os 87/16z
Beisatz: Verdächtigen bedeutet, durch Tatsachenmitteilungen einen nicht bestehenden Verdacht zu wecken oder einen schon vorhandenen Verdacht (signifikant) zu verstärken. Bestätigt jemand bloß seine früheren (sei es auch vor anderen Strafverfolgungsorganen geäußerten) Anschuldigungen, ohne weitere Verdachtsmomente hinzuzufügen, setzt er damit keine tatbildliche Handlung. (T1)
- 14 Os 141/19w
Entscheidungstext OGH 14.04.2020 14 Os 141/19w
Vgl
- 13 Os 115/20s
Entscheidungstext OGH 16.03.2021 13 Os 115/20s
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0096496
Zuletzt aktualisiert am
17.05.2021
Dokumentnummer
JJR_19890824_OGH0002_0120OS00101_8900000_001