Rechtssatz RS0096512
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0096512
Geschäftszahl
9Os179/76; 13Os37/78; 9Os174/81; 12Os44/89; 14Os10/10t (14Os11/10i); 12Os200/10v
Entscheidungsdatum
25.01.2011
Rechtssatz
Die Verleumdung muss gegen eine bestimmte Person gerichtet sein, wozu genügt, dass die - wenn auch nicht namentliche - Beschuldigung so vorgebracht wird, dass nach den Umständen des Falles eine bestimmte Person als Täter in Betracht kommt (vgl SSt 13/74).Die Verleumdung muss gegen eine bestimmte Person gerichtet sein, wozu genügt, dass die - wenn auch nicht namentliche - Beschuldigung so vorgebracht wird, dass nach den Umständen des Falles eine bestimmte Person als Täter in Betracht kommt vergleiche SSt 13/74).
Entscheidungstexte
- 9 Os 179/76
Entscheidungstext OGH 01.03.1977 9 Os 179/76
- 13 Os 37/78
Entscheidungstext OGH 20.04.1978 13 Os 37/78
Ähnlich; Beisatz: Beamte eines Gendarmerieposten. (T1) Veröff: EvBl 1979/29 S 80
- 9 Os 174/81
Entscheidungstext OGH 12.01.1982 9 Os 174/81
Ähnlich
- 12 Os 44/89
Entscheidungstext OGH 01.06.1989 12 Os 44/89
Beisatz: Es genügt, wenn die nicht namentlich genannte Person durch Anführung von Merkmalen derart bezeichnet wird, dass sie durch behördliche Nachforschungen in einem engeren Personenkreis bestimmbar ist. (T2)
- 14 Os 10/10t
Entscheidungstext OGH 13.04.2010 14 Os 10/10t
- 12 Os 200/10v
Entscheidungstext OGH 25.01.2011 12 Os 200/10v
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0096512
Zuletzt aktualisiert am
18.03.2011
Dokumentnummer
JJR_19770301_OGH0002_0090OS00179_7600000_001