Rechtssatz RS0097572
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0097572
Entscheidungsdatum
06.08.1998
Rechtssatz
Die Verpflichtung eines Zeugen beschränkt sich grundsätzlich darauf, einer Vorladung Folge zu leisten, ein Zeugnis abzulegen (sofern nicht ein Entschlagungsrecht gegeben ist) und dieses Zeugnis allenfalls zu beeiden. Der Zeuge ist - gleich wie ein Angeklagter - nicht verpflichtet, seinen Körper (und damit seine Persönlichkeit, mit anderen Worten seine Psyche) als Beweismittel zur Verfügung zu stellen.
Entscheidungstexte
- 15 Os 82/95
Entscheidungstext OGH 29.06.1995 15 Os 82/95
- 15 Os 73/95
Entscheidungstext OGH 12.10.1995 15 Os 73/95
- 15 Os 88/97
Entscheidungstext OGH 03.07.1997 15 Os 88/97
- 15 Os 64/98
Entscheidungstext OGH 16.04.1998 15 Os 64/98
Beisatz: Wahrung der Persönlichkeitsrechte (T1)
- 15 Os 121/98
Entscheidungstext OGH 06.08.1998 15 Os 121/98
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0097572
Dokumentnummer
JJR_19950629_OGH0002_0150OS00082_9500000_002