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Rechtssatz RS0097629×

Rechtssatz RS0097629

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0097629

Entscheidungsdatum

17.07.2024

Rechtssatz

Suggestivfragen an Zeugen oder Beschuldigte (Angeklagte) sind weder verboten noch ist die Missachtung bezüglicher Formvorschriften (Protokollierung) mit Nichtigkeit bedroht.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 105/85
    Entscheidungstext OGH 24.09.1985 10 Os 105/85
  • 11 Os 127/95
    Entscheidungstext OGH 12.12.1995 11 Os 127/95
  • 14 Os 16/01
    Entscheidungstext OGH 22.05.2001 14 Os 16/01
    Vgl auch
  • 12 Os 88/01
    Entscheidungstext OGH 06.12.2001 12 Os 88/01
    Vgl auch
  • 12 Os 5/03
    Entscheidungstext OGH 06.03.2003 12 Os 5/03
    Auch
  • 11 Os 110/08y
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 11 Os 110/08y
    Auch; Beisatz: Fragen, mit denen einem Beschuldigten oder Zeugen Umstände vorgehalten werden, die erst durch seine Antwort festgestellt werden sollen, dürfen nur dann gestellt werden, wenn dies zum Verständnis des Zusammenhangs erforderlich ist - sie sind also keineswegs verboten, allerdings sind solche Fragen und die darauf gegebenen Antworten wörtlich zu protokollieren (§§ 164 Abs 4, 161 Abs 3 StPO; vgl Kirchbacher, WK-StPO § 200 aF Rz 3). Grundsätzlich zeigt die Vernehmungsrealität, dass es fast unmöglich ist, ohne Suggestivfragen auszukommen, wenn man in einer allgemein verständlichen Weise fragen will (Graßberger, Psychologie des Strafverfahrens² 146) - vor allem mit Bezug auf rechtlich relevante subjektive Momente. (T1); Bem: Siehe auch RS0124026. (T2)
  • 14 Os 119/19k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2019 14 Os 119/19k
    Vgl
  • 11 Os 61/24s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2024 11 Os 61/24s
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0097629

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2024

Dokumentnummer

JJR_19850924_OGH0002_0100OS00105_8500000_002