Rechtssatz RS0098673
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0098673
Geschäftszahl
12Os104/69; 9Os86/76; 9Os136/78; 13Os67/79; 11Os163/80; 10Os17/83; 11Os44/89
Entscheidungsdatum
06.06.1989
Rechtssatz
Der Mangel der Anführung eines qualifikationsbegründenden Umstandes im Urteilstenor wird durch die einschlägigen, für sich allein ungenügenden Ausführungen in den Entscheidungsgründen nicht behoben, mögen auch Urteilsspruch und Urteilsgründe an sich ein zusammenhängendes Ganzes bilden (vgl JBl 1951,386 ff).Der Mangel der Anführung eines qualifikationsbegründenden Umstandes im Urteilstenor wird durch die einschlägigen, für sich allein ungenügenden Ausführungen in den Entscheidungsgründen nicht behoben, mögen auch Urteilsspruch und Urteilsgründe an sich ein zusammenhängendes Ganzes bilden vergleiche JBl 1951,386 ff).
Entscheidungstexte
- 12 Os 104/69
Entscheidungstext OGH 17.09.1969 12 Os 104/69
- 9 Os 86/76
Entscheidungstext OGH 28.07.1976 9 Os 86/76
- 9 Os 136/78
Entscheidungstext OGH 14.11.1978 9 Os 136/78
Vgl aber
- 13 Os 67/79
Entscheidungstext OGH 28.06.1979 13 Os 67/79
Beisatz: Hier: Gewerbsmäßige Tatbegehung. (T1)
- 11 Os 163/80
Entscheidungstext OGH 21.01.1981 11 Os 163/80
Vgl aber; Beis wie T1
- 10 Os 17/83
Entscheidungstext OGH 22.03.1983 10 Os 17/83
Vgl; Beisatz: Sind (entgegen § 260 Abs 1 Z 1 StPO) die einen bestimmten Strafsatz bedingenden Tatumstände nicht im Spruch, wohl aber in den Gründen des Urteils enthalten, liegt nur der Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 3 StPO vor. (T2) Veröff: SSt 54/28 = JBl 1983,608
- 11 Os 44/89
Entscheidungstext OGH 06.06.1989 11 Os 44/89
Vgl; Beis wie T2; Veröff: SSt 60/35
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0098673
Dokumentnummer
JJR_19690917_OGH0002_0120OS00104_6900000_001