Rechtssatz RS0099034
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099034
Entscheidungsdatum
27.03.2023
Rechtssatz
Bekämpft die Staatsanwaltschaft einen Qualifikationsfreispruch lediglich wegen seiner formellrechtlichen Verfehltheit (von zwei angeklagten idealkonkurrierenden Straftaten erfolgte wegen einer ein Schuldspruch, von der zweiten hingegen ein Freispruch, obwohl die Nichtannahme des anderen Tatbestandes nur in den Gründen zu erörtern gewesen wäre), so fehlt es an einem rechtlichen Interesse zur Bekämpfung dieses Freispruches und damit an der Rechtsmittellegitimation (RZ 1961,57).
Entscheidungstexte
- 13 Os 172/73
Entscheidungstext OGH 01.02.1974 13 Os 172/73
- 15 Os 51/10d
Entscheidungstext OGH 11.08.2010 15 Os 51/10d
Auch
- 14 Os 43/14a
Entscheidungstext OGH 12.08.2014 14 Os 43/14a
Auch
- 26 Ds 17/18a
Entscheidungstext OGH 17.10.2019 26 Ds 17/18a
Vgl; Beisatz: Die (Teil‑)Einstellung des Verfahrens in Bezug auf ein und dieselbe Tat ist – ähnlich einem bedeutungslosen Subsumtions‑ oder Qualifikationsfreispruch oder einer Subsumtionseinstellung unbeachtlich. (T1)
- 24 Ds 16/22w
Entscheidungstext OGH 27.03.2023 24 Ds 16/22w
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0099034
Zuletzt aktualisiert am
15.05.2023
Dokumentnummer
JJR_19740201_OGH0002_0130OS00172_7300000_002