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Rechtssatz RS0099062×

Rechtssatz RS0099062

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0099062

Geschäftszahl

11Os115/92 (11Os116/92, 11Os134/92); 14Os148/93; 11Os193/93; 12Os154/08a

Entscheidungsdatum

26.03.2009

Rechtssatz

Der unter Nichtigkeitssanktion unabdingbare Ausspruch, welche strafbare Handlung durch die als erwiesen angenommenen Tatsachen begründet wird, verlangt die Klarstellung des verwirklichten Tatbestandes des Besonderen Teils des Strafgesetzbuches nicht aber (anders als Ziffer eins,) ebenso stringent dessen Verwirklichungsstadium (Versuch oder Vollendung). Ein Versehen in der Bezeichnung des Entwicklungsstadiums der im übrigen eindeutig individualisierten und konkretisierten Tat reduziert sich damit auf einen von der gesetzlichen Nichtigkeitssanktion ausdrücklich ausgenommenen Verstoß gegen die Vorschrift des Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 4, StPO, wonach das Strafurteil die auf den Angeklagten angewendeten strafgesetzlichen Bestimmungen (vollständig) anzuführen hat.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 115/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 11 Os 115/92
  • 14 Os 148/93
    Entscheidungstext OGH 09.11.1993 14 Os 148/93
    Vgl auch
  • 11 Os 193/93
    Entscheidungstext OGH 08.02.1994 11 Os 193/93
  • 12 Os 154/08a
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 12 Os 154/08a
    Vgl; Beisatz: Hier: Fand bei Strafbemessung unter Anwendung des § 28 Abs 1 StGB diese Bestimmung keine Aufnahme in den Urteilsspruch, ist dies jedoch sanktionslos weil § 260 Abs 1 Z4 StPO nicht unter Nichtigkeitsdrohung steht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0099062

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2009

Dokumentnummer

JJR_19921215_OGH0002_0110OS00115_9200000_001