Rechtssatz RS0099219
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099219
Geschäftszahl
12Os202/72; 11Os31/74; 10Os13/78; 9Os64/81; 11Os161/87; 15Os210/96 (15Os211/96); 14Os154/02; 13Os178/03; 14Os53/21g
Entscheidungsdatum
14.09.2021
Rechtssatz
Dem Erfordernis der Bezeichnung eines Beweisthemas wird nur dann Genüge getan, wenn der Antragsteller den Gegenstand des Beweises konkretisiert, dh in seinem Antrag ausführt, welcher ihn entlastende Umstand durch das angeführte Beweismittel nachgewiesen werden soll.
Entscheidungstexte
- 12 Os 202/72
Entscheidungstext OGH 11.01.1973 12 Os 202/72
Veröff: EvBl 1973/211 S 443
- 11 Os 31/74
Entscheidungstext OGH 25.10.1974 11 Os 31/74
- 10 Os 13/78
Entscheidungstext OGH 01.02.1978 10 Os 13/78
Vgl; Beisatz: Bloß abstrakte, ohne Angabe von Gründen behauptete Möglichkeit der Förderung der Wahrheitsfindung entspricht in der Regel nicht der Konkretisierung zu erwartender positiver Beweisergebnisse. (T1)
- 9 Os 64/81
Entscheidungstext OGH 05.05.1981 9 Os 64/81
Vgl auch; Beisatz: Angabe der konkreten, für die rechtliche Annahme einer Zurechnungsunfähigkeit wesentlichen Tatumstände, die durch das Sachverständigengutachten erwiesen werden sollen, erforderlich. (T2)
- 11 Os 161/87
Entscheidungstext OGH 01.03.1988 11 Os 161/87
Vgl auch
- 15 Os 210/96
Entscheidungstext OGH 20.02.1997 15 Os 210/96
Vgl auch; Beis wie T2
- 14 Os 154/02
Entscheidungstext OGH 11.02.2003 14 Os 154/02
Vgl auch
- 13 Os 178/03
Entscheidungstext OGH 14.07.2004 13 Os 178/03
Vgl auch
- 14 Os 53/21g
Entscheidungstext OGH 14.09.2021 14 Os 53/21g
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0099219
Zuletzt aktualisiert am
09.11.2021
Dokumentnummer
JJR_19730111_OGH0002_0120OS00202_7200000_002