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Rechtssatz RS0099935

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0099935

Entscheidungsdatum

15.09.1998

Rechtssatz

Eine echte Mietzinsvorauszahlung kann (selbst wenn mit ihr der zulässige Hauptmietzins iSd Paragraph 16, MRG überschritten wurde) in einem Verfahren nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG nicht zurückgefordert werden, weil die diesem Fall am nächsten kommende Verbotsnorm des Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, MRG nur Leistungen des Mieters an den Vermieter erfaßt, die nicht als Mietzins deklariert wurden. Dem Mieter bleibt nur die Möglichkeit, die Überschreitung des zulässigen Mietzinses in einem Verfahren nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG oder durch ein Rückzahlungsbegehren im streitigen Verfahren geltend zu machen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2067/96y
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 5 Ob 2067/96y
  • 5 Ob 2077/96v
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 5 Ob 2077/96v
  • 5 Ob 128/98d
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 5 Ob 128/98d
    Vgl; Beisatz: Die im Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG abzuhandelnde Ermittlung des angemessenen (zulässigen) Hauptmietzinses hat jedoch, auch wenn sie gemäß § 37 Abs 4 MRG zur Schaffung eines Rückzahlungstitels führen kann, mit der Abgrenzung einer unzulässigen (und daher in einem Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 14 MRG zurückgeforderten) Ablöse von einer "echten" Mietzinsvorauszahlung nichts zu tun. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0099935

Dokumentnummer

JJR_19960612_OGH0002_0050OB02077_96V0000_003