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Rechtssatz RS0100126×

Rechtssatz RS0100126

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100126

Geschäftszahl

13Os151/90; 14Os106/91 (14Os107/91)

Entscheidungsdatum

15.10.1991

Rechtssatz

Über die Berufung gegen das Urteil eines Schöffengerichtes hat der OGH nur dann abzusprechen, wenn er auch über eine Nichtigkeitsbeschwerde zu befinden hat und nicht nach dem Paragraph 285, i StPO vorzugehen ist. Wurde die Nichtigkeitsbeschwerde bereits in erster Instanz (rechtskräftig) zurückgewiesen, fehlt für eine Vorlage der Akten an den OGH zur Entscheidung über eine (nach welcher Richtung immer erhobene) Berufung (hier: "wegen des Ausspruches über Schuld und Strafe") die gesetzliche Grundlage (Paragraph 296, Absatz eins, StPO).

Entscheidungstexte

  • 13 Os 151/90
    Entscheidungstext OGH 09.01.1991 13 Os 151/90
  • 14 Os 106/91
    Entscheidungstext OGH 15.10.1991 14 Os 106/91
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0100126

Dokumentnummer

JJR_19910109_OGH0002_0130OS00151_9000000_001