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Rechtssatz RS0100996

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100996

Geschäftszahl

11Os17/67; 10Os138/76; 12Os71/97

Entscheidungsdatum

31.07.1997

Rechtssatz

Eine Verantwortung des Angeklagten, die ungeachtet des Fehlens einer bestimmten Erinnerung eine von ihm nach seiner Persönlichkeit für möglich und wahrscheinlich gehaltene Darstellung des Tatgeschehens enthält, stellt - unbeschadet der Frage der Glaubwürdigkeit - jedenfalls ein Tatsachenvorbringen im Sinne des Paragraph 314, StPO dar.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 17/67
    Entscheidungstext OGH 13.04.1967 11 Os 17/67
    Veröff: SSt 38/28 = EvBl 1967/468 S 667
  • 10 Os 138/76
    Entscheidungstext OGH 03.11.1976 10 Os 138/76
    Vgl; Beisatz: Gebot einer Eventualfrage, wenn die über das bloße Leugnen eines deliktischen Vorsatzes hinausgehende Verantwortung eine vom Täter für möglich und wahrscheinlich gehaltene Darstellung des Tatgeschehens (hier: statt Vorsatz - unbewußte Fahrlässigkeit) enthält. (T1)
  • 12 Os 71/97
    Entscheidungstext OGH 31.07.1997 12 Os 71/97
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0100996

Dokumentnummer

JJR_19670413_OGH0002_0110OS00017_6700000_001