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Rechtssatz RS0101661

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0101661

Geschäftszahl

7Os300/58; 10Os261/69 (10Os262/69, 10Os263/69); 11Os81/08h (11Os82/08f)

Entscheidungsdatum

24.06.2008

Rechtssatz

Zustimmung zur Durchführung der Hauptverhandlung in Abwesenheit des Angeklagten nimmt diesem nicht das Recht des Einspruches (wie SSt VIII/22, SSt XI/47, auch Lohsing - Serini 4.Auflage S 580).

Entscheidungstexte

  • 7 Os 300/58
    Entscheidungstext OGH 01.04.1959 7 Os 300/58
    Veröff: RZ 1959,102
  • 10 Os 261/69
    Entscheidungstext OGH 09.12.1969 10 Os 261/69
    Veröff: EvBl 1970/188 S 303
  • 11 Os 81/08h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2008 11 Os 81/08h
    Vgl auch; Beisatz: Gegen ein in Abwesenheit des Angeklagten beim Bezirksgericht ergangenes Urteil kann gemäß § 478 Abs 1 StPO binnen vierzehn Tagen nach Urteilszustellung Einspruch erhoben werden und entweder schon mit dem Einspruch oder erst mit der an das Landesgericht gerichteten Beschwerde gegen die Verwerfung des Einspruchs durch das Bezirksgericht das Rechtsmittel der Berufung verbunden werden (§ 478 Abs 2 StPO), das in diesen Fällen nicht gesondert angemeldet werden muss (WK-StPO § 478 Rz 6). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0101661

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2008

Dokumentnummer

JJR_19590401_OGH0002_0070OS00300_5800000_002