Rechtssatz RS0102144
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0102144
Entscheidungsdatum
16.10.2018
Rechtssatz
Zwar kann eine Aufrechnung keine Vermögensverringerung bewirken und würde daher (ohne im Kridastadium von einer strafbaren Haftung nach § 159 Abs 1 Z 2 StGB zu befreien) an sich eine Strafbarkeit nach § 156 StGB ausschließen, doch hätte es hiezu der Manifestation eines entsprechenden Kompensationswillens bedurft.Zwar kann eine Aufrechnung keine Vermögensverringerung bewirken und würde daher (ohne im Kridastadium von einer strafbaren Haftung nach Paragraph 159, Absatz eins, Ziffer 2, StGB zu befreien) an sich eine Strafbarkeit nach Paragraph 156, StGB ausschließen, doch hätte es hiezu der Manifestation eines entsprechenden Kompensationswillens bedurft.
Entscheidungstexte
- 14 Os 178/95
Entscheidungstext OGH 14.05.1996 14 Os 178/95
- 14 Os 92/03
Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
Vgl auch
- 15 Os 49/07f
Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 49/07f
Vgl auch
- 15 Os 192/08m
Entscheidungstext OGH 24.06.2009 15 Os 192/08m
Auch
- 14 Os 1/16b
Entscheidungstext OGH 08.03.2016 14 Os 1/16b
Auch; Beisatz: Erforderlich ist eine Aufrechnungserklärung. (T1)
- 15 Os 65/18z
Entscheidungstext OGH 26.09.2018 15 Os 65/18z
Auch; Beis wie T1
- 11 Os 31/18w
Entscheidungstext OGH 16.10.2018 11 Os 31/18w
Auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0102144
Zuletzt aktualisiert am
22.11.2018
Dokumentnummer
JJR_19960514_OGH0002_0140OS00178_9500000_002