Rechtssatz RS0104847
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0104847
Geschäftszahl
3Ob682/78; 1Ob556/80; 3Ob542/81; 1Ob533/82; 2Ob554/82; 1Ob602/86
Entscheidungsdatum
14.07.1986
Norm
AußStrG §14 Abs2 B3
ZPO §502 Abs2 Z1 Ca1
Rechtssatz
Die Frage, ob eine Unterhaltsbemessung gegenüber einer unterhaltspflichtigen Person unbekannten Aufenthaltes, über deren Lebensverhältnisse und Leistungsfähigkeit nichts festgestellt werden kann, lediglich auf Grund fiktiver Annahmen zulässig ist, ist keine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts im Sinne des § 14 Abs 2 AußStrG.Die Frage, ob eine Unterhaltsbemessung gegenüber einer unterhaltspflichtigen Person unbekannten Aufenthaltes, über deren Lebensverhältnisse und Leistungsfähigkeit nichts festgestellt werden kann, lediglich auf Grund fiktiver Annahmen zulässig ist, ist keine Frage der Bemessung des gesetzlichen Unterhalts im Sinne des Paragraph 14, Absatz 2, AußStrG.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 682/78
Entscheidungstext OGH 13.12.1978 3 Ob 682/78
Veröff: EFSlg 32561
- 1 Ob 556/80
Entscheidungstext OGH 26.03.1980 1 Ob 556/80
Veröff: SZ 53/54 = RZ 1981/7 S 39 = ÖA 1981,67 (hiezu kritisch Pichler, Zur Beweislastverteilung in der Unterhaltsbemessung)
- 3 Ob 542/81
Entscheidungstext OGH 09.09.1981 3 Ob 542/81
Veröff: ÖA 1982,35
- 1 Ob 533/82
Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 533/82
Veröff: ÖA 1982,67
- 2 Ob 554/82
Entscheidungstext OGH 12.10.1982 2 Ob 554/82
Vgl; Beisatz: Beweislastverteilung ist keine Bemessungsfrage. (T1)
- 1 Ob 602/86
Entscheidungstext OGH 14.07.1986 1 Ob 602/86
Vgl; Beis wie T1; Veröff: ÖA 1988,21
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0104847
Dokumentnummer
JJR_19781213_OGH0002_0030OB00682_7800000_001