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Rechtssatz RS0104944

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0104944

Geschäftszahl

10ObS2026/96f; 10ObS27/99i

Entscheidungsdatum

04.05.1999

Rechtssatz

Auf Angaben, die die erstmalige Festsetzung und nicht den Fortbestand von Leistungen betreffen, ist Paragraph 18, BSVG nicht anwendbar. Im Falle der Unrichtigkeit solcher Angaben reicht für den Rückforderungsanspruch des Versicherungsträgers gemäß Paragraph 72, BSVG nicht bereits leichte Fahrlässigkeit des Versicherten aus, sondern kann sich der Versicherungsträger insoweit nur auf das Vorliegen bewußt unwahrer Angaben oder die bewußte Verschweigung maßgebender Tatsachen berufen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 2026/96f
    Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 ObS 2026/96f
    Veröff: SZ 69/88
  • 10 ObS 27/99i
    Entscheidungstext OGH 04.05.1999 10 ObS 27/99i
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 76 Abs 1 GSVG, § 20 GSVG. (T1); Beisatz: Unrichtige Angaben des Versicherten im Zuge der erstmaligen Feststellung der Leistung stellen keine Verletzung der in § 76 Abs 1 erster Satz GSVG erfaßten Meldepflicht des § 20 GSVG dar. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0104944

Dokumentnummer

JJR_19960409_OGH0002_010OBS02026_96F0000_002