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Rechtssatz RS0105788

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0105788

Geschäftszahl

7Ob2263/96m; 7Ob17/05h

Entscheidungsdatum

16.03.2005

Norm

AVBV 1951 Art1 I Abs2

Rechtssatz

Der durch das "Verlegen" eines Rangordnungsbescheides (Rangordnung für eine beabsichtigte Verpfändung) entstehende Vermögensschaden durch Unterbleiben der Sicherstellung im vorgesehenen Grundbuchsrang ist auf den Verlust eines Rechtes, nicht auf den einer körperlichen Sache zurückzuführen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 2263/96m
    Entscheidungstext OGH 23.10.1996 7 Ob 2263/96m
    Veröff: SZ 69/235
  • 7 Ob 17/05h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 17/05h
    Vgl auch; Beisatz: Belege eines Hausverwalters stellen jedoch keine körperliche Sache iSd Art 1 I Abs 2 AUVB 1951 dar. Der Schaden, der dadurch entsteht, dass bei der Tätigkeit des Hausverwalters abhanden gekommene Belege für diverse Ausgaben bei der Betriebsprüfung der Finanzbehörde nicht vorgelegt werden können, und es somit zu einer Steuernachzahlung für den Klienten kommt, ist vom Versicherungsschutz umfasst. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105788

Dokumentnummer

JJR_19961023_OGH0002_0070OB02263_96M0000_001