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Rechtssatz RS0107426×

Rechtssatz RS0107426

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107426

Entscheidungsdatum

16.12.2022

Rechtssatz

Die Sanierung einer rechtsunwirksamen Versetzung durch nachträgliche Genehmigung lässt sich Paragraph 101, ArbVG nicht entnehmen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 2291/96v
    Entscheidungstext OGH 09.04.1997 9 ObA 2291/96v
    Veröff: SZ 70/62
  • 9 ObA 198/00h
    Entscheidungstext OGH 04.10.2000 9 ObA 198/00h
    Beisatz: Eine Zustimmung des Betriebsrates zu einer bereits tatsächlich vorgenommenen Versetzung könnte nur dann als eine dem § 101 ArbVG entsprechende Zustimmung angesehen werden, wenn die Versetzung nach ihrer ohnehin verspäteten Einholung wiederholt worden wäre. (T1)
    Beisatz: Die rechtsgestaltende Zustimmung des Betriebsrates wirkt nur ex nunc und nicht ex tunc. (T2)
  • 9 ObA 67/06b
    Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 ObA 67/06b
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 8 ObA 63/15w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObA 63/15w
    Auch
  • 8 ObA 84/22v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2022 8 ObA 84/22v
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Klägerin hat sich hier aber in ihrem Kündigungsschreiben auf eine mangels Zustimmung des Betriebsrats unwirksame Versetzung als Austrittsgrund gar nicht berufen. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107426

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2023

Dokumentnummer

JJR_19970409_OGH0002_009OBA02291_96V0000_002