Rechtssatz RS0108687
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0108687
Entscheidungsdatum
24.04.2024
Rechtssatz
Bei einer Stufenklage ist zuerst das Verfahren über das Rechnungslegungsbegehren durchzuführen und darüber mit Teilurteil zu entscheiden; erst dann ist das Klagebegehren ausreichend bestimmt zu gestalten, so dass darüber entschieden werden kann.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 288/97z
Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 288/97z
- 9 ObA 50/11k
Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 ObA 50/11k
nur: Bei einer Stufenklage ist zuerst das Verfahren über das Rechnungslegungsbegehren durchzuführen und darüber mit Teilurteil zu entscheiden. (T1)
- 4 Ob 182/13p
Entscheidungstext OGH 20.01.2014 4 Ob 182/13p
nur T1
- 9 ObA 95/15h
Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 95/15h
Auch; nur T1
- 9 ObA 83/17x
Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 83/17x
Auch
- 4 Ob 243/17i
Entscheidungstext OGH 21.03.2018 4 Ob 243/17i
Auch; Veröff: SZ 2018/21
- 1 Ob 54/18z
Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 54/18z
nur T1
- 9 Ob 31/18a
Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 31/18a
Auch
- 2 Ob 142/19z
Entscheidungstext OGH 29.06.2020 2 Ob 142/19z
- 9 ObA 20/21p
Entscheidungstext OGH 29.04.2021 9 ObA 20/21p
Vgl; nur T1; Beisatz: Bei der Stufenklage handelt es sich um die Möglichkeit, eine Klage auf Leistung mit einer Klage gemäß Art XLII Abs 1 EGZPO zu verbinden, wobei die bestimmte Angabe der begehrten Leistung vorbehalten werden kann, bis die eidliche Angabe über das Vermögen gemacht worden ist. (T2)
Beisatz: Die Stufenklage kann dogmatisch als objektive Klagehäufung im Sinne des § 227 ZPO verstanden werden, bei der beide Ansprüche den Streitgegenstand bilden und zugleich streitanhängig werden. (T3)
- 9 Ob 52/23x
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.04.2024 9 Ob 52/23x
vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108687
Zuletzt aktualisiert am
13.06.2024
Dokumentnummer
JJR_19971007_OGH0002_0040OB00288_97Z0000_001