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Rechtssatz RS0108757

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0108757

Geschäftszahl

5Ob2116/96d; 5Ob77/09y

Entscheidungsdatum

28.04.2009

Norm

GBG §12 Abs2
Krnt FischereiG §1 Abs1
LiegTeilG §3
LiegTeilG §4

Rechtssatz

Das Fischereirecht gemäß Paragraph eins, Absatz eins, Krnt FischereiG 1951 erstreckt sich - unbeschadet des Uferbetretungsrechts eines Fischereiberechtigten (vergleiche SZ 14/197) - schon aufgrund seiner gesetzlichen Definition lediglich auf Wasserflächen, sodaß es der Eintragung einer entsprechenden räumlichen Begrenzung gemäß Paragraph 12, Absatz 2, GBG, deren genaue Bezeichnung im Hinblick auf Wasserstandsschwankungen überdies problematisch ist, nicht bedarf.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2116/96d
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 5 Ob 2116/96d
  • 5 Ob 77/09y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2009 5 Ob 77/09y
    Auch; Beisatz: Wenn nicht offenkundig ist oder durch urkundlichen Nachweis dargetan wird, dass an den zu übertragenden Teilen des öffentlichen Wasserguts aufgrund ihrer Beschaffenheit keine Fischereirechte mehr bestehen könnten, bedarf es der Zustimmung des Dienstbarkeitsberechtigten für eine lastenfreie Abschreibung. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108757

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2009

Dokumentnummer

JJR_19970916_OGH0002_0050OB02116_96D0000_001