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Rechtssatz RS0109017

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0109017

Entscheidungsdatum

27.07.2021

Rechtssatz

Die Bewertungsvorschrift des Paragraph 60, Absatz 2, JN ist im Verfahren erster Instanz nur für die Überprüfung des Werts des Streitgegenstands nach übermäßig hoher Bewertung im Sinne des Paragraph 60, Absatz eins, JN von Bedeutung. Demnach ist das Gericht bei einer Klage auf Teilung der Miteigentumsgemeinschaft an einer Liegenschaft gemäß Paragraph 60, Absatz 4, JN an die Bewertung des Streitgegenstands durch den Kläger gebunden, wenn diese unter dem steuerlichen Einheitswert der Liegenschaft liegt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 348/97a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 348/97a
  • 1 Ob 323/97z
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 323/97z
  • 7 Ob 19/08g
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 19/08g
    nur: Die Bewertungsvorschrift des § 60 Abs 2 JN ist im Verfahren erster Instanz nur für die Überprüfung des Werts des Streitgegenstands nach übermäßig hoher Bewertung im Sinne des § 60 Abs 1 JN von Bedeutung. Demnach ist das Gericht bei einer Klage gemäß § 60 Abs 4 JN an die Bewertung des Streitgegenstands durch den Kläger gebunden, wenn diese unter dem steuerlichen Einheitswert der Liegenschaft liegt. (T1)
  • 4 Ob 79/21b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2021 4 Ob 79/21b
    Vgl; Beisatz: § 60 Abs 2 JN ist eine zwingende Bewertungsvorschrift. Wenn allerdings der Streitgegenstand vom Kläger oder Antragsteller selbst geringer als der Steuerwert bewertet wird, so ist das Gericht gemäß § 60 Abs 4 JN an diese Bewertung gebunden. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0109017

Im RIS seit

25.12.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2021

Dokumentnummer

JJR_19971125_OGH0002_0010OB00348_97A0000_001