Rechtssatz RS0109702
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0109702
Entscheidungsdatum
20.05.1999
Rechtssatz
Der ausgeschlossene Minderheitsgesellschafter kann die Verletzung zwingender Umwandlungsvorschriften (der Beteiligungsvorschrift des § 5 Abs 1 UmwG idgF; des § 7 Abs 1 UmwG alt) mit Anfechtungsklage nach § 41 GmbHG bekämpfen.Der ausgeschlossene Minderheitsgesellschafter kann die Verletzung zwingender Umwandlungsvorschriften (der Beteiligungsvorschrift des Paragraph 5, Absatz eins, UmwG idgF; des Paragraph 7, Absatz eins, UmwG alt) mit Anfechtungsklage nach Paragraph 41, GmbHG bekämpfen.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 335/97a
Entscheidungstext OGH 26.02.1998 6 Ob 335/97a
Veröff: SZ 71/42
- 7 Ob 38/98h
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 38/98h
Vgl
- 6 Ob 27/99k
Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 27/99k
Vgl auch; Beisatz: Bei der Umwandlung einer GmbH in eine KG haben die zu beteiligenden Gesellschafter eine Kommanditeinlage in der Höhe ihrer Stammeinlage der übertragenden GmbH zu übernehmen. Diese Verpflichtung der Gesellschafter ist ein Wirksamkeitserfordernis des Umwandlungsbeschlusses. Das Fehlen dieser Voraussetzung ist wegen des zwingenden Charakters von Gläubigerschutzbestimmungen ein Anfechtungsgrund nach § 41 Abs 1 Z 2 GmbHG, den der klagende Minderheitsgesellschafter geltend machen darf. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109702
Dokumentnummer
JJR_19980226_OGH0002_0060OB00335_97A0000_006