Rechtssatz RS0110258
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110258
Entscheidungsdatum
21.08.2013
Norm
HPÜ Art6 Z1
Zusatzabk Österreich - Italien zum HPÜ Art5
Rechtssatz
Weder das HPÜ noch das Zusatzabkommen setzen fest, ob auch den unmittelbar mit der Post zuzustellenden Schriftstücken eine Übersetzung anzuschließen ist.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 159/98f
Entscheidungstext OGH 16.06.1998 4 Ob 159/98f
Veröff: SZ 71/102
- 10 ObS 347/99y
Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 ObS 347/99y
Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtshilfe Österreich-Bosnien-Herzegowina. (T1)
Beisatz: Aus den Bestimmungen des HPÜ über die Zustellung durch Behörden und deren Rechtshilfevertrag lässt sich aber ableiten, dass der Empfänger eine Zustellung fremdsprachiger Schriftstücke nur dann gegen sich gelten lassen muss, wenn eine Übersetzung beigeschlossen ist und er damit in die Lage versetzt wird, vom Inhalt der zuzustellenden Schriftstücke Kenntnis zu nehmen. (T2)
- 3 Ob 56/13a
Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 56/13a
Vgl; Beis ähnlich wie T2
- 3 Ob 121/13k
Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 121/13k
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110258
Zuletzt aktualisiert am
30.09.2013
Dokumentnummer
JJR_19980616_OGH0002_0040OB00159_98F0000_002