Rechtssatz RS0110492
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110492
Geschäftszahl
14Os102/98; 11Os107/99; 11Os51/02 (11Os60/02); 14Os38/19y; 14Os62/20d (14Os63/20a, 14Os64/20y); 14Os126/21t (14Os141/21y); 12Os96/22t
Entscheidungsdatum
25.08.2022
Rechtssatz
Bei einem durch einen Verteidiger vertretenen Beschuldigten (Angeklagten) beginnt die 14-tägige Frist für die Grundrechtsbeschwerde nicht schon mit der Zustellung an den Beschuldigten selbst, sondern erst mit jener an den Verteidiger.
Entscheidungstexte
- 14 Os 102/98
Entscheidungstext OGH 28.07.1998 14 Os 102/98
- 11 Os 107/99
Entscheidungstext OGH 21.09.1999 11 Os 107/99
Vgl auch
- 11 Os 51/02
Entscheidungstext OGH 20.08.2002 11 Os 51/02
nur: Bei einem durch einen Verteidiger vertretenen Beschuldigten beginnt die 14-tägige Frist für die Grundrechtsbeschwerde nicht mit der Zustellung an den Beschuldigten selbst, sondern mit jener an den Verteidiger. (T1); Beisatz: Der Zustellung an den Beschuldigten persönlich kommt hingegen in einem solchen Fall keine Rechtswirkung zu. (T2); Beisatz: Eine (überflüssige) zweite Zustellung eines Haftbeschlusses löst nicht neuerlich die 14-tägige Frist zur Erhebung einer Grundrechtsbeschwerde aus. (§ 6 ZustG) (T3)
- 14 Os 38/19y
Entscheidungstext OGH 09.04.2019 14 Os 38/19y
Vgl
- 14 Os 62/20d
Entscheidungstext OGH 21.07.2020 14 Os 62/20d
Vgl
- 14 Os 126/21t
Entscheidungstext OGH 30.11.2021 14 Os 126/21t
Vgl
- 12 Os 96/22t
Entscheidungstext OGH 25.08.2022 12 Os 96/22t
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110492
Zuletzt aktualisiert am
03.10.2022
Dokumentnummer
JJR_19980728_OGH0002_0140OS00102_9800000_001