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Rechtssatz RS0110758

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0110758

Geschäftszahl

15Os161/98 (15Os162/98); 15Os146/11d; 11Os41/25a

Entscheidungsdatum

01.07.2025

Rechtssatz

Bereits aus dem Regelungsinhalt des Paragraph 427, Absatz eins, StPO ergibt sich, daß der Gesetzgeber in der Durchführung der Hauptverhandlung über ein Verbrechen in Abwesenheit des - wenngleich ordnungsgemäß geladenen und gerichtlich vernommenen - Angeklagten grundsätzlich einen wesentlichen Nachteil (Paragraph 281, Absatz 3, StPO) für diesen erblickt. Nur bei Vorliegen konkreter, besonderer Umstände könnte fallbezogen eine Benachteiligung verneint werden.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 161/98
    Entscheidungstext OGH 01.10.1998 15 Os 161/98
  • 15 Os 146/11d
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 15 Os 146/11d
    Vgl auch; Beisatz: Ob der Schuldspruch wegen eines Verbrechens erfolgte, ist anhand der Feststellungen zu beurteilen. (T1); Beisatz: Hier: Aufhebung nach § 292 letzter Satz StPO. (T2)
  • 11 Os 41/25a
    Entscheidungstext OGH 01.07.2025 11 Os 41/25a
    vgl; Beisatz: Eine diesbezügliche Rüge aus § 281 Abs 1 Z 3 StPO zum Nachteil des Angeklagten kommt von vornherein nicht in Betracht. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110758

Im RIS seit

31.10.1998

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19981001_OGH0002_0150OS00161_9800000_001