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Rechtssatz RS0110851

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110851

Entscheidungsdatum

24.06.2019

Rechtssatz

Dass das Provisorialbegehren im Sinne des Paragraph 382, Ziffer 8, Litera a, EO jenes des Hauptbegehrens übersteigt, widerspricht nicht dem Gesetz, handelt es sich doch bei dieser Art von einstweiliger Verfügung um eine gesetzliche Sonderregelung mit dem Ziel, den Unterhaltsanspruch für die Dauer des Prozessverfahrens zu regeln. Um eine Titelübereinstimmung zu erreichen, ist bei einem Zuspruch über das Hauptbegehren hinaus eine Frist zu setzen, innerhalb der bei sonstigem Teilanspruchsverlust der Differenzbetrag im Hauptverfahren geltend zu machen ist (Paragraph 391, Absatz 2, ZPO).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 166/98g
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 166/98g
  • 2 Ob 193/00x
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 193/00x
  • 1 Ob 139/11i
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 139/11i
    Vgl auch
  • 6 Ob 165/18k
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 165/18k
    Vgl; Beisatz: Gerichtliche Entscheidungen über einstweiligen Unterhalt werden grundsätzlich jeweils für die Dauer jenes Verfahrens erlassen, in dem sie beantragt wurden. (T1)
  • 2 Ob 211/18w
    Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 211/18w
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2019/53

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110851

Im RIS seit

09.09.1998

Zuletzt aktualisiert am

27.09.2021

Dokumentnummer

JJR_19980810_OGH0002_0070OB00166_98G0000_001