Rechtssatz RS0110955
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110955
Geschäftszahl
11Os119/98; 11Os132/14t (11Os133/14i)
Entscheidungsdatum
09.12.2014
Norm
SGG §23 Abs1
SGG §23 Abs2
SMG §27 Abs1 A
SMG §30 Abs1
SMG §42 Abs2
TilgG 1972 §6
Rechtssatz
Liegen die Voraussetzungen der Beschränkung der Auskunft gemäß § 23 Abs 1 SGG über die Verurteilung eines Rechtsbrechers, der Suchtgift mißbraucht hat (nach § 16 SGG wegen einer mit höchstens sechsmonatigen Freiheitsstrafe bedrohten Handlung) im Sinn des § 6 Abs 1 und Abs 2 TilgG 1972 vor, so hat das Gericht - sofern sich die Auskunfstbeschränkung nicht ohnedies aus § 6 TilgG 1972 ergibt - dies im Urteilstenor festzustellen und diese Feststellung der Bundespolizeidirektion Wien mittels Strafkarte mitzuteilen (§ 23 Abs 2 SGG). Gleiches gilt nunmehr gemäß § 42 SMG für Schuldsprüche nach §§ 27 Abs 1 und 30 Abs 1 SMG.Liegen die Voraussetzungen der Beschränkung der Auskunft gemäß Paragraph 23, Absatz eins, SGG über die Verurteilung eines Rechtsbrechers, der Suchtgift mißbraucht hat (nach Paragraph 16, SGG wegen einer mit höchstens sechsmonatigen Freiheitsstrafe bedrohten Handlung) im Sinn des Paragraph 6, Absatz eins und Absatz 2, TilgG 1972 vor, so hat das Gericht - sofern sich die Auskunfstbeschränkung nicht ohnedies aus Paragraph 6, TilgG 1972 ergibt - dies im Urteilstenor festzustellen und diese Feststellung der Bundespolizeidirektion Wien mittels Strafkarte mitzuteilen (Paragraph 23, Absatz 2, SGG). Gleiches gilt nunmehr gemäß Paragraph 42, SMG für Schuldsprüche nach Paragraphen 27, Absatz eins und 30 Absatz eins, SMG.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110955
Zuletzt aktualisiert am
20.01.2015
Dokumentnummer
JJR_19981027_OGH0002_0110OS00119_9800000_001