Rechtssatz RS0112669
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0112669
Entscheidungsdatum
02.09.2015
Rechtssatz
Die Pflicht zu richtlinienkonformer Auslegung beschränkt sich nicht allein auf Vorschriften, welche zur Umsetzung einer Richtlinie erlassen worden sind; sie erstreckt sich vielmehr auf den gesamten (auch bisherigen, früheren) Rechtsbestand des Mitgliedstaates.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 246/99y
Entscheidungstext OGH 10.11.1999 7 Ob 246/99y
Veröff: SZ 72/170
- 2 Ob 30/00a
Entscheidungstext OGH 07.12.2000 2 Ob 30/00a
Auch; Beisatz: Die nationalen Gerichte haben bei der Anwendung des nationalen Rechtes insbesondere auch der Vorschriften eines speziell zur Durchführung einer Richtlinie erlassenen Gesetzes dieses nationale Recht im Lichte des Wortlautes und des Zwecks einer Richtlinie auszulegen. (T1)
- 4 Ob 120/10s
Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 120/10s
Veröff: SZ 2010/103
- 4 Ob 208/10g
Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 208/10g
Auch; Beisatz: Hier: Richtlinienkonforme Auslegung des § 9a Abs 1 Z 1 UWG. (T2)
Beisatz: Mit ausführlicher Darstellung der Rsp des EuGH und der Literatur. (T3)
Veröff: SZ 2011/17
- 8 ObS 19/11v
Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 ObS 19/11v
Veröff: SZ 2011/152
- 9 ObA 98/14y
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 98/14y
Auch
- 4 Ob 209/14k
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 209/14k
Beisatz: Hier: § 1 Abs 1 Z 1 UWG ist daher dahin auszulegen, dass vergleichende Werbung unlauter ist, wenn sie das Objektivitätsgebot des Art 4 lit c RL 2006/114/EG nicht erfüllt. (T4); Veröff: SZ 2014/128
- 7 Ob 107/15h
Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 107/15h
Veröff: SZ 2015/93
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112669
Zuletzt aktualisiert am
12.04.2018
Dokumentnummer
JJR_19991110_OGH0002_0070OB00246_99Y0000_002