Rechtssatz RS0113365
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0113365
Entscheidungsdatum
19.12.2024
Norm
AHG §1 Abs1 H
Krnt AuskunftspflichtG §1 ff
Rechtssatz
Die mit einem subjektiven öffentlichen Recht eines Auskunftswerbers korrespondierende gesetzliche Verpflichtung von Behördenorganen, über Angelegenheiten der hoheitlichen Vollziehung richtig zu informieren, bezweckt auch, den Auskunftswerber vor einem reinen Vermögensschaden zu schützen, der durch ungünstige wirtschaftliche Dispositionen aufgrund einer fehlerhaften behördlichen Auskunft verursacht wurde.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 14/00s
Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 14/00s
Veröff: SZ 73/34
- 1 Ob 290/03h
Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 290/03h
Beisatz: An diesen Grundsätzen ist festzuhalten. Hier zum oö Auskunftspflicht- und DatenschutzG LGBl 2000/41. (T1)
- 1 Ob 247/15b
Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 247/15b
Auch
- 1 Ob 135/23v
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 135/23v
Beisatz: Dabei wird für jene Folgen gehaftet, die gerade auf Grundlage der abgegebenen Information eintraten. Ausgeschlossen wäre eine Haftung nur, wenn nach der Lebenserfahrung nicht damit zu rechnen war, dass der Empfänger aufgrund der Information in der schadensbegründenden Weise disponieren werde. (T2)
- 1 Ob 67/24w
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.12.2024 1 Ob 67/24w
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113365
Zuletzt aktualisiert am
27.03.2025
Dokumentnummer
JJR_20000222_OGH0002_0010OB00014_00S0000_004