Rechtssatz RS0114267
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0114267
Entscheidungsdatum
31.08.2018
Rechtssatz
Es muss sich dabei nach dem Wortlaut der zitierten Bestimmung nicht um eine "grundsätzliche" Rechtsfrage handeln. Das Abweichen des Gerichts zweiter Instanz von der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs oder das Fehlen einer einheitlichen Rechtsprechung reichen aus, ohne dass eine Rechtsfrage besonderer Wichtigkeit vorliegen müsste.
Entscheidungstexte
- 10 Ob 296/00b
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 10 Ob 296/00b
- 6 Ob 244/01b
Entscheidungstext OGH 08.11.2001 6 Ob 244/01b
Vgl auch; Beisatz: Wenn sich die Rechtsansicht der zweiten Instanz im Rahmen der Grundsätze der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes hält, hat die Frage, ob auch eine andere Beurteilung der festgestellten Äußerung vertretbar wäre, keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und bildet demnach gleichfalls keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T1)
- 6 Ob 238/02x
Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 238/02x
Auch; Beis wie T1
- 8 ObA 4/11p
Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 4/11p
Auch; Beis wie T1
- 9 ObA 9/12g
Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 9/12g
Auch; Beis wie T1
- 8 ObA 90/11k
Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 90/11k
Vgl auch; Beis wie T1
- 8 ObA 15/15m
Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 ObA 15/15m
Auch; Beis wie T1
- 8 ObA 24/15k
Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 ObA 24/15k
Auch; Beis wie T1
- 6 Ob 120/18t
Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 120/18t
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114267
Zuletzt aktualisiert am
16.10.2018
Dokumentnummer
JJR_20001024_OGH0002_0100OB00296_00B0000_001