Rechtssatz RS0114723
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0114723
Entscheidungsdatum
23.07.2024
Rechtssatz
Dem Beweis vom Hörensagen (Zeugenaussage über die Wahrnehmungen eines Dritten) ist im allgemeinen mit Vorsicht zu begegnen; er kann aber herangezogen werden, wenn kein unmittelbarer Beweis zur Verfügung steht und ist dann vom Richter frei zu würdigen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 301/00s
Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 301/00s
- 1 Ob 39/15i
Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 39/15i
Vgl; Beisatz: Hier zur Frage der Verwertbarkeit eines Prüfberichts der OeNB. (T1); Veröff: SZ 2015/115
- 6 Ob 22/17d
Entscheidungstext OGH 01.03.2017 6 Ob 22/17d
Vgl; Beisatz: Beweise vom Hörensagen (Zeugenaussagen über die Wahrnehmungen eines Dritten) sind nicht generell unzulässig. Welcher Beweiswert derartigen bloß mittelbaren Beweisergebnissen zuzubilligen ist, ist ausschließlich Domäne der im Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof keiner weiteren Überprüfung unterliegenden Beweiswürdigung. (T2)
- 9 ObA 68/17s
Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 68/17s
Vgl; Beis wie T2
- 8 ObA 101/20s
Entscheidungstext OGH 18.12.2020 8 ObA 101/20s
Vgl; Beis wie T2
- 8 ObA 100/21w
Entscheidungstext OGH 22.02.2022 8 ObA 100/21w
Vgl
- 9 ObA 1/24y
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.07.2024 9 ObA 1/24y
Beisatz wie T2
Schlagworte
sachliche Unmittelbarkeit
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114723
Zuletzt aktualisiert am
20.08.2024
Dokumentnummer
JJR_20010214_OGH0002_0070OB00301_00S0000_001