Rechtssatz RS0115175
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0115175
Entscheidungsdatum
22.04.2025
Rechtssatz
§ 176 Abs 2 und Abs 4 ForstG 1975 belasten den Waldeigentümer mit der Obsorgepflicht bei erkennbar gefährlichem Waldzustand entlang öffentlicher Straßen und Wege.Paragraph 176, Absatz 2 und Absatz 4, ForstG 1975 belasten den Waldeigentümer mit der Obsorgepflicht bei erkennbar gefährlichem Waldzustand entlang öffentlicher Straßen und Wege.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 21/01h
Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 21/01h
Veröff: SZ 74/78
- 4 Ob 43/11v
Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 43/11v
Vgl; Beisatz: § 176 Abs 2 ForstG greift dort nicht, wo wegen Immissionen nachbarrechtliche Unterlassungsansprüche nach § 364 ABGB bestehen. (T1)
- 7 Ob 171/11i
Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 171/11i
Auch
- 9 Ob 28/22s
Entscheidungstext OGH 30.06.2022 9 Ob 28/22s
- 2 Ob 116/24h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.07.2024 2 Ob 116/24h
Beisatz: Bei der Auslegung des Begriffs „daneben liegend“ ist im Hinblick auf den Schutzzweck der Haftungsnorm auf die konkrete Gefährlichkeit abzustellen, wie sie sich aus der Lage des Waldes (beispielsweise Hanglage) ergibt. (T2)
Beisatz: Hier: Gefährlichkeit bejaht hinsichtlich eines 25m von der Straße entfernten aber 30m hohen Baumes. (T3)
- 7 Ob 38/25a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.04.2025 7 Ob 38/25a
vgl; Beisatz wie T1
Beisatz: Hier: Herüberwachsende Äste aus Nationalpark, der zur Gänze als Naturzone ausgewiesen und Teil eines Europaschutzgebiets ist. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115175
Zuletzt aktualisiert am
02.07.2025
Dokumentnummer
JJR_20010426_OGH0002_0060OB00021_01H0000_005