Rechtssatz RS0115635
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0115635
Entscheidungsdatum
30.10.2018
Rechtssatz
Die Zustiftung setzt als zweiseitig verbindlicher Vertrag die Zustimmung der Privatstiftung voraus. Diese ist durch die zur Vertretung der Stiftung berufenen Organe zu erteilen. Die Nachstiftung, also die nachträgliche Vermögenswidmung durch den Stifter, stellt eine Form der Zustiftung dar und bedarf ebenfalls der Annahme durch die Stiftung.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 189/01i
Entscheidungstext OGH 13.09.2001 6 Ob 189/01i
- 10 Ob 22/13b
Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
nur: Die Nachstiftung, also die nachträgliche Vermögenswidmung durch den Stifter, stellt eine Form der Zustiftung dar und bedarf ebenfalls der Annahme durch die Stiftung. (T1)
- 4 Ob 18/16z
Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 18/16z
Auch
- 2 Ob 13/18b
Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 13/18b
nur T1; Veröff: SZ 2018/87
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115635
Zuletzt aktualisiert am
12.06.2020
Dokumentnummer
JJR_20010913_OGH0002_0060OB00189_01I0000_002