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Rechtssatz RS0115647

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0115647

Entscheidungsdatum

06.10.2004

Rechtssatz

Das Vergehen nach Paragraph 129, Absatz eins, KartG 1988 ist ein schlichtes Tätigkeitsdelikt, dessen Tatbestand sich in der volkswirtschaftlich nicht gerechtfertigten Benützung eines Kartells erschöpft, wogegen der Eintritt eines bestimmten Erfolges, wie etwa einer tatsächlichen Preissteigerung, nicht verlangt wird (EvBl 2001/8 = JBl 2001/198). Bei einem Submissionskartell bedarf es nicht der "Ausschaltung des tatsächlichen Bestbieters".

Entscheidungstexte

  • 13 Os 34/01
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 13 Os 34/01
  • 12 Os 107/01
    Entscheidungstext OGH 05.12.2002 12 Os 107/01
  • 13 Os 135/03
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 135/03
    nur: Das Vergehen nach § 129 Abs 1 KartG 1988 ist ein schlichtes Tätigkeitsdelikt, dessen Tatbestand sich in der volkswirtschaftlich nicht gerechtfertigten Benützung eines Kartells erschöpft. (T1); Beisatz: Vollendung mit Abgabe des preisabgestimmten Deckofferts. (T2); Beisatz: Auf die Angemessenheit des Anbotspreises kommt es nicht an. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115647

Dokumentnummer

JJR_20010926_OGH0002_0130OS00034_0100000_004