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Rechtssatz RS0115877

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0115877

Geschäftszahl

10ObS291/01v; 4Ob235/06x

Entscheidungsdatum

13.02.2007

Rechtssatz

Hat das Berufungsgericht einen von der beklagten Partei im Verfahren erster Instanz nicht relevierten und ohne entsprechende Sachverhaltsgrundlage angenommenen anspruchsvernichtenden Umstand dazu verwendet, die klagsabweisende erstgerichtliche Entscheidung im Ergebnis zu bestätigen, so ist dieser Umstand mit den Parteien im fortzusetzenden Verfahren zu erörtern, zumal auch der Oberste Gerichtshof die Parteien mit einer Rechtsansicht nicht überraschen darf. (Hier: Ruhen des Krankengeldanspruches gemäß Paragraph 143, Absatz eins, Ziffer eins, ASVG.)

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 291/01v
    Entscheidungstext OGH 10.10.2001 10 ObS 291/01v
  • 4 Ob 235/06x
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 235/06x
    Auch; nur: Auch der Oberste Gerichtshof darf die Parteien mit einer Rechtsansicht nicht überraschen. (T1); Beisatz: Hier: Keine Bestätigung der Berufungsentscheidung mit von den Parteien bisher nicht bedachten Argumenten. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115877

Dokumentnummer

JJR_20011010_OGH0002_010OBS00291_01V0000_003