Rechtssatz RS0115933
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0115933
Entscheidungsdatum
28.03.2017
Norm
ÄrzteG §53
KAG §13
RL Arzt und Öffentlichkeit allg
WrKAG 1987 §24
Rechtssatz
Die Werbung eines Zahnambulatoriums, in der nicht auf bestimmte, konkrete Ärzte (oder Besonderheiten ärztlicher Leistungen) hingewiesen wird unterliegt nicht den Werbebeschränkungen des Ärztegesetzes, sondern nur jenen des Krankenanstaltengesetzes.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 268/01t
Entscheidungstext OGH 27.11.2001 4 Ob 268/01t
- 4 Ob 169/10x
Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 169/10x
Vgl; Beisatz: Hier: Nennung von Preisen. (T1)
Beisatz: Hier: Werbung für Krankenanstalt unterliegt nicht den Beurteilungskriterien der Werberichtlinien der Österreichischen Ärztekammer. (T2)
- 4 Ob 241/16v
Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 241/16v
Beisatz: Die Werbebeschränkungen des KAKuG gelten auch für ausländische Krankenanstalten, die auf dem inländischen Markt tätig werden. (T3)
Beisatz: Erfolgt jedoch in der Werbung für eine Krankenanstalt auch eine Bezugnahme auf einen bestimmten Arzt, gelten auch die Regeln des ärztlichen Standesrechts. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115933
Zuletzt aktualisiert am
10.05.2017
Dokumentnummer
JJR_20011127_OGH0002_0040OB00268_01T0000_001