Rechtssatz RS0116051
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0116051
Entscheidungsdatum
30.08.2017
Rechtssatz
Wird ein Strafverfahren eingestellt oder der Beschuldigte freigesprochen, so ist der beschlagnahmte Gegenstand jener Person zurückzugeben, gegen die sich die Beschlagnahme richtet, sofern kein Bedenklichkeitsverfahren eingeleitet ist.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 178/01k
Entscheidungstext OGH 29.01.2002 1 Ob 178/01k
Veröff: SZ 2002/5
- 6 Ob 105/08x
Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 105/08x
Auch
- 1 Ob 105/17y
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 105/17y
Vgl; Beisatz: Hier erfolgte keine gerichtliche Beschlagnahme, sodass § 114 Abs 2 StPO über die Rückstellung sichergestellter Gegenstände bei Wegfall des Verwahrungsgrundes zur Anwendung kommt. (T1)
Beisatz: Hier: Rechtswidrige Ausfolgung eines zuvor (rechtswidrig) sichergestellten KfZ-Anhängers durch die Staatsanwaltschaft an jemand, der offensichtlich nicht zur Innehabung berechtigt war (vgl § 114 Abs 2 StPO). (T2)
- 1 Ob 130/17z
Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 130/17z
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116051
Zuletzt aktualisiert am
02.10.2017
Dokumentnummer
JJR_20020129_OGH0002_0010OB00178_01K0000_001