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Rechtssatz RS0116136×

Rechtssatz RS0116136

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116136

Geschäftszahl

8Ob282/01f; 8Ob92/07y; 8Ob51/13b (8Ob52/13z)

Entscheidungsdatum

28.10.2013

Rechtssatz

Mangels abweichender Bestimmungen in der KO gilt auch im Konkursverfahren die Bestimmung des Paragraph 526, Absatz eins, ZPO, nach der über den Rekurs ohne vorhergehende mündliche Verhandlung zu entscheiden ist. Damit ist auch im Konkursverfahren der zweiten Instanz die Möglichkeit der Umwürdigung vom Erstgericht unmittelbar aufgenommener Beweise durch Einvernahme von Zeugen oder Parteien verwehrt.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 282/01f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2002 8 Ob 282/01f
    Veröff: SZ 2002/3
  • 8 Ob 92/07y
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 92/07y
    Auch; Beisatz: Hat das Erstgericht unmittelbar Beweise aufgenommen, ist die Tatsachenrüge im Rekurs unzulässig und somit unbeachtlich; dies gilt gemäß § 171 KO auch im Insolvenzverfahren. (T1)
  • 8 Ob 51/13b
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 Ob 51/13b
    Vgl; Beisatz: Eine mündliche Verhandlung ist im Rekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof grundsätzlich nicht vorgesehen, den Parteien steht diesbezüglich kein Antragsrecht zu. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116136

Im RIS seit

23.02.2002

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2024

Dokumentnummer

JJR_20020124_OGH0002_0080OB00282_01F0000_002