Rechtssatz RS0116163
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0116163
Entscheidungsdatum
26.03.2019
Rechtssatz
Das Recht auf Namensnennung ist verzichtbar. Wenn auch in bestimmten Bereichen (zum Beispiel bei angestellten Werbegrafikern) ein Verzicht auf die Namensnennung als Urheber anzunehmen ist, kann dies nicht dazu führen, dass eingerissene Unsitten der Verschweigung des Urhebernamens zur branchenüblichen und damit als stillschweigend vereinbart geltenden Verkehrssitte wird.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 293/01v
Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 293/01v
Veröff: SZ 2002/10
- 4 Ob 164/02z
Entscheidungstext OGH 16.07.2002 4 Ob 164/02z
Beisatz: Von einem schlüssig vereinbarten Nennungswegfall ist nur in den Fällen auszugehen, in denen sich die vertragliche Nutzungsbefugnis auf Formen erstreckt, bei denen eine Urheberbezeichnung technisch nicht möglich oder zweifelsfrei sozial inadäquat wäre. (T1)
Veröff: SZ 2002/96
- 4 Ob 111/08i
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 111/08i
nur: Das Recht auf Namensnennung ist verzichtbar. (T2)
- 4 Ob 259/14p
Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 259/14p
Auch; nur T2
- 4 Ob 5/19t
Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116163
Zuletzt aktualisiert am
10.05.2019
Dokumentnummer
JJR_20020129_OGH0002_0040OB00293_01V0000_002