Rechtssatz RS0116402
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0116402
Entscheidungsdatum
09.09.2008
Rechtssatz
Die Präklusionsbestimmung des § 16 Abs 8 MRG ist bei einer Mietzinsanhebung nach § 46a Abs 4 MRG nicht analog anzuwenden.Die Präklusionsbestimmung des Paragraph 16, Absatz 8, MRG ist bei einer Mietzinsanhebung nach Paragraph 46 a, Absatz 4, MRG nicht analog anzuwenden.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 9/02p
Entscheidungstext OGH 12.02.2002 5 Ob 9/02p
- 5 Ob 189/04m
Entscheidungstext OGH 14.09.2004 5 Ob 189/04m
Auch; Beisatz: Die Präklusionsbestimmung des § 16 Abs 8 MRG ist auch bei einer Mietzinsanhebung nach § 46 Abs 2 MRG nicht analog anzuwenden. (T1)
- 5 Ob 176/06b
Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 176/06b
Auch; Beis wie T1
- 5 Ob 28/07i
Entscheidungstext OGH 06.03.2007 5 Ob 28/07i
Vgl auch
- 5 Ob 166/08k
Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 166/08k
Beisatz: Den Diskussionen um die analoge Anwendbarkeit bei einseitigen Anhebungen des angemessenen Hauptmietzinses hat der Gesetzgeber durch die WRN 2006 ab 1. 10. 2006 insofern ein Ende bereitet, als er die Anwendbarkeit der dreijährigen Präklusionsfrist des § 16 Abs 8 MRG ausdrücklich auf den Fall des § 46 Abs 2 MRG und die Fälle des § 46a Abs 6 MRG anordnete (so schon 5 Ob 28/07i). (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116402
Zuletzt aktualisiert am
09.01.2009
Dokumentnummer
JJR_20020212_OGH0002_0050OB00009_02P0000_001