Rechtssatz RS0117005
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0117005
Entscheidungsdatum
27.06.2023
Norm
AußStrG 2005 idF 2.ErwSchG §120
AußStrG §238 Abs2
AußStrG 2005 §120
Rechtssatz
Liegen ausreichende Anhaltspunkte dafür vor, dass der Betroffene nicht in ausreichendem Maße in der Lage ist, seine dringenden Angelegenheiten selbst zu besorgen, hat das Gericht für die Dauer des Verfahrens einen einstweiligen Sachwalter zu bestellen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 208/02y
Entscheidungstext OGH 25.10.2002 1 Ob 208/02y
- 8 Ob 81/12p
Entscheidungstext OGH 19.12.2012 8 Ob 81/12p
Auch
- 7 Ob 194/15b
Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 194/15b
- 9 Ob 67/19x
Entscheidungstext OGH 26.02.2020 9 Ob 67/19x
Vgl; Beisatz: Im Verfahren zur Bestellung eines einstweiligen Erwachsenenvertreters ist der endgültige Nachweis einer psychischen Erkrankung oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit nicht erforderlich, weil gerade diese Tatbestandsmerkmale erst geprüft werden sollen. (T1)
Beisatz: Es bedarf nicht zwingend der Beiziehung eines Sachverständigen. (T2)
- 5 Ob 224/21h
Entscheidungstext OGH 27.01.2022 5 Ob 224/21h
Vgl
- 1 Ob 105/23g
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.06.2023 1 Ob 105/23g
vgl; Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117005
Zuletzt aktualisiert am
20.10.2023
Dokumentnummer
JJR_20021025_OGH0002_0010OB00208_02Y0000_001