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Rechtssatz RS0117120×

Rechtssatz RS0117120

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117120

Geschäftszahl

15Os110/02; 14Os24/05v

Entscheidungsdatum

05.04.2005

Rechtssatz

Die Nichtvornahme einer vorläufigen Verfahrenseinstellung durch das Gericht gemäß Paragraphen 35, Absatz 2, 37, SMG vermag keine Nichtigkeit im Sinn der Ziffer 9, Litera b, des Paragraph 281, Abs1 StPO zu begründen.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 110/02
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 15 Os 110/02
  • 14 Os 24/05v
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 14 Os 24/05v
    Vgl; Beisatz: Eine Begründung dafür, warum das Gericht eine von einem Vorgehen nach dem Hauptstück IXa der StPO verschiedene Form der Verfahrenseinstellung (zB ein Vorgehen nach § 35 Abs1 [§ 37] SMG [§§ 451 Abs 2, 485 f StPO]) abgelehnt hat, sieht das Gesetz nicht vor. Der Beschuldigte (§ 38 Abs 3 StPO) hat - außer im kollegialgerichtlichen Verfahren, wo ihm der Anklageeinspruch offen steht - kein subjektives Recht auf eine derartige Verfahrenserledigung durch Beschluss. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117120

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2009

Dokumentnummer

JJR_20021128_OGH0002_0150OS00110_0200000_001