Rechtssatz RS0117120
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0117120
Entscheidungsdatum
05.04.2005
Rechtssatz
Die Nichtvornahme einer vorläufigen Verfahrenseinstellung durch das Gericht gemäß §§ 35 Abs 2, 37 SMG vermag keine Nichtigkeit im Sinn der Z 9 lit b des § 281 Abs1 StPO zu begründen.Die Nichtvornahme einer vorläufigen Verfahrenseinstellung durch das Gericht gemäß Paragraphen 35, Absatz 2, 37, SMG vermag keine Nichtigkeit im Sinn der Ziffer 9, Litera b, des Paragraph 281, Abs1 StPO zu begründen.
Entscheidungstexte
- 15 Os 110/02
Entscheidungstext OGH 28.11.2002 15 Os 110/02
- 14 Os 24/05v
Entscheidungstext OGH 05.04.2005 14 Os 24/05v
Vgl; Beisatz: Eine Begründung dafür, warum das Gericht eine von einem Vorgehen nach dem Hauptstück IXa der StPO verschiedene Form der Verfahrenseinstellung (zB ein Vorgehen nach § 35 Abs1 [§ 37] SMG [§§ 451 Abs 2, 485 f StPO]) abgelehnt hat, sieht das Gesetz nicht vor. Der Beschuldigte (§ 38 Abs 3 StPO) hat - außer im kollegialgerichtlichen Verfahren, wo ihm der Anklageeinspruch offen steht - kein subjektives Recht auf eine derartige Verfahrenserledigung durch Beschluss. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0117120
Zuletzt aktualisiert am
12.03.2009
Dokumentnummer
JJR_20021128_OGH0002_0150OS00110_0200000_001