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Rechtssatz RS0118456×

Rechtssatz RS0118456

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0118456

Entscheidungsdatum

14.07.2015

Rechtssatz

Die Frage, ob eine die gerichtliche Benützungsregelung nach Paragraph 15, WEG 1975, nunmehr Paragraph 17, Absatz 2, WEG 2002, mangels Verfügbarkeit der allgemeinen Teile der Liegenschaft ausschließende Benützungsvereinbarung zwischen den Miteigentümern besteht, ist nach dem im Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung geltenden Recht zu beurteilen. Mangels ausdrücklicher Rückwirkungsbestimmung für Benützungsvereinbarungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber die Anwendung einer Formvorschrift auf Lebenssachverhalte anordnen wollte, die bereits vor dem Inkrafttreten des Gesetzes abschließend verwirklicht wurden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 106/03d
    Entscheidungstext OGH 07.10.2003 5 Ob 106/03d
  • 5 Ob 51/08y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 51/08y
    Vgl; Beisatz: Die Übergangsregelung des § 56 Abs 13 WEG 2002 hat grundsätzlich die nach der alten Rechtslage wirksam (konkludent) zustandegekommenen Benützungsvereinbarungen mit 1. 7. 2002 nicht beseitigt. (T1)
  • 9 Ob 47/11v
    Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 Ob 47/11v
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 108/12d
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 108/12d
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: vertragliche Benützungsvereinbarung. (T2)
  • 5 Ob 19/14a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 19/14a
    Vgl auch
  • 5 Ob 205/14d
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 205/14d
    Vgl auch
  • 5 Ob 203/14k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2015 5 Ob 203/14k
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118456

Im RIS seit

06.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

08.09.2015

Dokumentnummer

JJR_20031007_OGH0002_0050OB00106_03D0000_001